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Berching wird Cittaslow
Am 10. März 2013 durfte die Vereinigung der lebenswerten Städte in Deutschland erneut ein neues Mitglied begrüßen: Berching, das lebens- und liebenswerte Zentrum im ländlich geprägten Sulztal. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Berching um das Prädikat beworben. Gleichzeitig mit der Einweihung eines neuen Tourismusgebäudes konnte Bürgermeister Ludwig Eisenreich nun die Cittaslow-Urkunde und –Fahne aus den Händen von Richard Leibinger, dem Vorsitzenden von Cittaslow Deutschland, in Empfang nehmen. Leibinger betonte bei der Verleihung unter anderem die Bedeutung des integrierten Stadtentwicklungskonzepts für die erfolgreiche Zertifizierung. (Foto: Stadt Berching) |
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Penzlin als neues Mitglied in die Vereinigung aufgenommen
Am 7. März 2013 durfte die Vereinigung der lebenswerten Städte in Deutschland offiziell ein neues Mitglied begrüßen: Penzlin. Ursprung und Ideengeber für den Wunsch der Stadt Penzlin, Cittaslow zu werden, war die Gemeinde Marihn, die auf Initiative ihres bisherigen Bürgermeister Jens Kamin bereits seit 2007 als kleinste Cittaslow Deutschlands und erste Cittaslow in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet wurde. Nachdem Marihn 2009 in die Stadt Penzlin eingegliedert wurde, begeisterte sich auch Penzlins Bürgermeister, Sven Flechner, für das Thema und ließ die Stadt Penzlin erfolgreich zertifizieren. Die Urkundenübergabe fand anlässlich der 750 Jahrfeier der frisch gebackenen Cittaslow im Bürgerzentrum Neue Burg statt. (Foto: Stadt Penzlin) |
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Cittaslow als „vorbildliches Projekt“ auf der Grünen Woche in Berlin
Im Rahmen der Grünen Woche in Berlin war erstmals das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit einem eigenen Stand vertreten, der sich einer Gemeinschaftsschau nach dem Motto „Lust aufs Land – gemeinsam für die ländlichen Räume“ widmete. Hier stellte das BMVBS u.a. seine „Initiative Ländliche Infrastruktur“ vor, die vorbildliche Projekte im ländlichen Raum bekannt machen und so zur Nachahmung anregen sollte. In diesem Zusammenhang hatte das Ministerium auch die Vereinigung der lebenswerten Städte in Deutschland gebeten, sich vorzustellen. Richard Leibinger, Oberbürgerrmeister der Cittaslow Waldkirch und Vorsitzender der deutschen Vereinigung, stand vor Ort Rede und Antwort und hielt darüber hinaus am 25. Januar 2013 auf der Bühne eine eigene Präsentation über das Netzwerk. (Foto: Location ³) |
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Cittaslow auf dem „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“
Verantwortungsvoller und bewusster Genuss - vom 11. bis 14. April 2013 drehte sich auf der Landesmesse Stuttgart alles um regionale Lebensmittel-Spezialitäten: traditionell handwerklich und nachhaltig erzeugt und weitestgehend frei von Zusatzstoffen. Die Vereinigung der lebenswerten Städte in Deutschland nutzte dieses Thema, um ebenfalls mit einer Kommunikationsplattform vor Ort zu sein. Ein Team von acht Cittaslow-Vertreterinnen und Vertretern wechselte sich ab und begeisterte an einem neu gestalteten Messestand interessierte Besucher aus ganz Deutschland für das Netzwerk. Der Stand befand sich direkt neben der Veranstaltungsfläche, auf der u.a. auch die Eröffnung stattfand und profitierte von einem Gang mit hoher Besucherfrequenz. „Das Interesse der Besucher an dem Thema Cittaslow war insgesamt sehr hoch“, so die Bilanz der Akteure am Ende ihres Stuttgart-Aufenthaltes. (Foto: Stadt Deidesheim) |
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Bundesministerium startet Forschungsprojekt zu Cittaslow
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sieht in einer nachhaltigen Entwicklung von Städten und Gemeinden den Schlüssel dafür, dass auch nachfolgende Generationen eine lebenswerte Heimat und bewahrte Umweltqualitäten vorfinden. Im Auftrag des Ministeriums untersucht deshalb das Bundestinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung Erfolg versprechende Strategien zur Bewältigung dieser akutellen gesellschaftlichen Herausforderung. „Der Cittaslow-Ansatz scheint uns besonders geeignet, lokale Antworten auf globale Entwicklungen zu geben“, schreibt Dr. Manfred Fuhrich, Referatsleiter im Bundesinstitut. Deshalb hat das Institut ein neues Forschungsprojekt gestartet, das die Erfolgskriterien zu klären versucht. Mit dem Projekt „Cittaslow - lokale Qualitäten, Kriterien und Erfolgsfaktoren nachhaltiger Entwicklung kleiner Städte“ soll erkundet werden, wie aus den Erfahrungen der Cittaslow-Städte Empfehlungen und praktische Handreichungen auch für andere Städte, die nicht zum Netzwerk gehören, gewonnen werden können. Damit die Untersuchung möglichst nah an der Praxis ist, wurde das Büro „location3Wissenstransfer“ beauftragt und intensive Interviews vor Ort durchgeführt. Insbesondere Richard Leibinger (links), Vorsitzender von Cittaslow Deutschland, stand Dr. Manfred Fuhrich (rechts) vom Bundesinstitut sowie Dr. Petra Potz und Ariane Sept vom Büro „Location³“ Rede und Antwort. Erste Ergebnisse werden den Cittaslow-Mitgliedern in einem „Werkstattgespräch“ in Verbindung mit der Frühjahrstagung am 31. Januar 2013 vorgestellt. (Foto: Stadt Waldkirch) |
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