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Aktuelles

Veröffentlicht in Aktuelles

Tourist-Information Deidesheim arbeitet "Klima positiv"

In Kooperation mit der Viabono GmbH hat die Tourist Service GmbH Deidesheim einen „CO2-Fußabdruck“ für den Betrieb der Tourist-Information Deidesheim anfertigen lassen. Bei diesem Prozess werden die CO2-Emissionen jeweils für ein Jahr ermittelt und in sogenannte Klimaeffizienzklassen eingeteilt. Mit der Klimaeffizienzklasse „B“ liegt die Tourist-Information Deidesheim in der zweit-klimafreundlichsten Einstufungsklasse. Gründe für das sehr gute Ergebnis sind u.a. die Belieferung von nachhaltig produziertem Strom durch die Stadtwerke Deidesheim und der Einsatz eines erdgasbetriebenen PKW für Dienstfahrten. Positive Effekte wurden darüber hinaus auch durch die Reduzierung der Printprodukte erzielt, die durch Kooperationen auf Ebene der Pfalz und der gesamten Weinstraße erreicht wurden.

Durch eine jährliche Kompensationszahlung an ein Umweltprojekt kann die Tourist-Information Deidesheim, die auch für die Gemeinden Forst, Ruppertsberg, Niederkirchen und Meckenheim tätig ist, sogar eine positive Klimabilanz vorweisen. So wurde z.B. für die ermittelten CO2-Emissionen des Jahres 2014 eine Zahlung an das zertifizierte Projekt „CO2OL Tropical Mix Reforestation Panama“ geleistet, von der 66 Bäume auf 600 Quadratmetern angepflanzt wurden. Diese Aufforstungsmaßnahme wird regelmäßig durch unabhängige Stellen überprüft und ist mit dem Gold Rating ausgezeichnet.

Der nachhaltige und bewusste Umgang mit den natürlichen Ressourcen im Tourismus ist auch ein wichtiges Kriterium im Rahmen der Mitgliedschaft der Stadt Deidesheim im Netzwerk cittaslow. Deidesheim ist seit dem Jahr 2009 Mitglied dieser Vereinigung der „liebens- und lebenswerten Städte“ und hat seit dem Jahr 2015 den Vorsitz von cittaslow Deutschland.

 

Info zu VIABONO

Der Klimawandel hat begonnen. Wetterextrema nehmen zu. Das weltweite Artensterben schreitet ungebremst voran. Sowohl die Naturlandschaften als auch ihre Flora und Fauna sind in vielen Fällen bedroht. Das hat erhebliche Konsequenzen gerade für Tourismusregionen und ihre Leistungsträger. Die Tourismussparte ist Opfer aber zugleich auch Mitverursacher dieser nicht nachhaltigen Entwicklung.

Es herrscht verbreitet große Ratlosigkeit, wie man einen umwelt- und klimaschonenden Urlaub realisiert. Bloße „Verzichtspredigten“ und „Gewissensappelle“ helfen da wenig weiter. Reisen ist ein emotionales Erlebnis. Für den modernen, zukunftsorientierten Gast sind Nachhaltigkeit, Genuss und Gesundheit sowie Lifestyle und innovative Techniken kein Widerspruch mehr.

Hier setzt das Viabono-Konzept an. Viabono ist ein Orientierungspunkt, eine Art Leuchtturm, um dem Gast die Entscheidung für nachhaltige (Reise-) Produkte zu erleichtern, ohne dabei den Spaß zu verderben - weder dem Gastgeber noch dem Gast selber.

Das Kernziel von Viabono ist es, einen modernen umwelt- und klimafreundlichen Tourismus in Deutschland praxistauglich und zugleich glaubwürdig zu zertifizieren und zu fördern.

Quelle: viabono.de

 

Dinnertafel und lange Einkaufsnacht in Bad Schussenried

„schlemmen – schauen – shoppen“ in Bad Schussenried


Samstag 28.Mai, 17.00-24.00 Uhr

Am Samstag, 28. Mai 2016 ab 17.00 Uhr öffneten die Einzelhändler ihre Türen für die lange Einkaufsnacht bis 24.00 Uhr. Mit einer feierlichen Begrüßung durch Bürgermeister Achim Deinet und Rainer Koch, dem Vorsitzenden des Gewerbe- und Handelsvereins, wurde vor dem Rathaus gestartet.

Für Genießer stand mitten auf der Wilhelm-Schussen-Straße eine 500 Meter lange Dinnertafel, an der am Samstag von 18.00 bis 22.00 Uhr kulinarische Köstlichkeiten angeboten wurden. Bad Schussenried ist Mitglied in der internationalen Vereinigung der lebenswerten Städte, genannt „Citta Slow“ und hier wird genau das gelebt: Regionaltypische Produkte, Geschmack und Qualität, Bewusstseinsbildung, Kultur und Traditionen. Es gibt eine Brasil-Show, Feuerbälle und zur Unterhaltung spielen verschiedene Live-Bands entlang der festlich gedeckten Tafel.

Bewirtung: Moorbadstüble, Bäckerei-Café-Bistro-Zollhaus, Wilder Mann, Brasil-Bar, Dicke Hilde, Bäckerei Butzug, Eiscafé Fontana, Klosterhof, Café Bar Alte Post, Weinstadl, Café Andelfinger, Bäckerei Usenbenz, Schussenrieder Brauerei und der türkische Kulturverein.
Musik: Ina Z, Camping Orchester, Ossis, Rockfaces, UNPLAQUED PROCHECKED, Brigitte Thaler, Otto Frey

Zusätzlich informierten die Bad Schussenrieder Handwerker und Gewerbetreibende in der Innenstadt entlang der Wilhelm-Schussen-Straße über ihre Leistungen. Auto Gebhart zeigte seine schönsten Modelle, Torbau Schwaben stellte sich vor, Thermotec informierte über Klimatechnik und Ofenbau Renz und Gerner sowie Sanitär Schweizer in der Bahnhofstraße zeigten Ihre Neuheiten. 33 Jahre Buchhandlung Eulenspiegel und die Neueröffnung der Werbeagentur Buschtrommel mit spektakulärer Light-Show rundeten den bunten Abend ab. Für jeden war was dabei „Bad Schussenried – offen für Sie“ lautet der Slogan des Gewerbe- und Handelsvereins.

Info: www.ghv-bs.de

 

1. Eat-In am 18. Juni - Ein selbst gemachtes, regionales Picknick in der cittaslow Bischofsheim a.d. Rhön

BISCHOFSHEIM an der Rhön (Tourist-Information, im Juni 2016) Am 18. Juni laden das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und die Stadt Bischofsheim, ihres Zeichens Mitglied bei cittaslow - der internationalen Vereinigung der lebenswerten Städte - in Zusammenarbeit mit der Hauswirtschaftsschule und Slowfood anlässlich des Biosphärenreservatjubiläums zum 1. Eat-In ein.

Was ist ein Eat-In?
Ein Eat-In ist eine Art Picknick, das ein Zeichen für regionales, gutes Essen der Saison setzen möchten und für die Freude, dieses Essen gemeinsam zu teilen. Jeder bringt etwas selbst Zubereitetes mit, das für ca. 2 bis 3 Personen reicht. Gerne kann dabei auf Ideen, Rezepte oder Tipps der Oma zurückgegriffen werden. Mindestens eine Zutat muss aus der Rhön sein.

Wo findet das Picknick statt und was muss man mitbringen?
Am Wasserspielplatz (s. Foto)in Bischofsheim (Ecke Rhönstr./Josefstr.) steht ab 17 Uhr eine große Tafel, an der alle Platz nehmen. Neben dem Essen sind Geschirr, Besteck und Gläser mitzubringen, evtl. eine Picknickdecke, falls die Sitzplätze nicht reichen. Getränke sind vorhanden.

Kochen mit dem Bürgermeister
Wer möchte, kann vorab in der Küche der Hauswirtschaftsschule ab 14 Uhr gemeinsam mit anderen für das Picknick kochen. Während man zum Picknick einfach vorbeikommen kann, ist fürs Kochen eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0931-380-1665 erforderlich. Übrigens: Bischofsheims 1. Bürgermeister Udo Baumann hat sich bereits angemeldet :-)

Was ist bei schlechtem Wetter?
Bei schlechtem Wetter fällt das Eat-In nicht etwa aus, nein, es wird in die Remise des Rentamts (Kirchplatz 5) verlegt. Über die Verlegung wird kurzfristig entschieden. Weitere Infos über Bischofsheim: www.bischofsheim.info.

 

wild & vielfältig - Aktionstag am 4. Oktober in Bischofsheim

Am Sonntag, 4. Oktober 2015 von 14 bis 17 Uhr findet unter dem Motto "wild & vielfältig" in Bischofsheim an der Rhön ein Aktionstag im Rentamt statt. Er startet um 14 Uhr mit einem Konzert der Jagdhornbläser im Rentamthof. Um 15 Uhr stehen dann verschiedene Vorträge auf dem Programm, u.a. zum Thema Artenvielfalt und Innenentwicklung (Rentamt, I. Stock). Zu den Referenten zählen Michael Geier, Leiter der bayerischen Biosphärenreservatsverwaltungsstelle, Dr. Christian Seynstahl, Innenentwicklungsberater der Kreuzbergallianz und Udo Baumann, 1. Bürgermeister der Stadt Bischofsheim. Über den gesamten Zeitraum der Veranstaltung ist auch eine Ausstellung angesetzt, an der sich u.a der Hegering und die Kreuzbergallianz beteiligen.


Wildbratwurst – Start der Böschemer Wildwochen
Ebenfalls vor Ort im Rentamthof wird Gastronom und Dachmarken-Mitglied Matthias Klug vom Gasthof „Zum Löwen“ in Unterweißenbrunn u.a. seine Wildbratwurst grillen. Gleichzeitig ist der Aktionstag aber auch der Startschuss für die Böschemer Wildwochen, bei denen in zahlreichen Gastronomiebetrieben vom 4. – 25. Oktober Wild in allen Variationen auf den Tisch kommt. Die Extrabroschüre ist rechtzeitig vor dem 4. Oktober in den teilnehmenden Betrieben sowie in der Tourist-Information Bischofsheim erhältlich. Näheres auf www.bischofsheim.info.

 

Berching als gutes Beispiel für Cittaslow

BERCHING. Die Bürgermeister der deutschen Cittaslow-Städte haben sich in Berching zu ihrer Herbsttagung getroffen. Berching ist seit März 2013 Mitglied der Vereinigung der lebenswerten Städte.

Berchings Bürgermeister Ludwig Eisenreich stellte seinen Kollegen aus ganz Deutschland die Gemeinde vor. „Es geht uns gut“, sagte er. Berching sei stolz darauf, der Vereinigung Cittaslow anzugehören, er sehe es Anspruch und Ansporn, die Gemeinde noch lebenswerter zu machen. Das will die Stadt mit dem Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) erreichen. ISEK und Cittaslow seien als eine Einheit zu betrachten. Hierzu gehörten auch der neue Stadtentwicklungsverein, der im September sein Büro im Soiffererhaus bezogen hat. Eisenreich stellte die Veranstaltungen des Gluck- Jahrs, die Dorferneuerung, Energiepolitik, Umgang mit der Jugend, den Tourismus, den Rossmarkt, die Kulturfabrik, dem Europaball und das Kloster Plankstetten vor.

Der Vorsitzende von Cittaslow Deutschland, Richard Leibinger aus Waldkirch quittierte den Vortrag mit der Feststellung: „Berching macht deutlich, dass Cittaslow mehr ist, als ausgemachte Genusskultur. Ihr macht deutlich, dass Ihr die acht Leitziele von Cittaslow lebt, mit Leben füllt und Euch auch auf Eure Wurzeln besinnt.“ Besonders beeindruckt zeigte sich der Baden-Württemberger von der Tatsache, dass im Windpark Berching mehr als 200 Prozent des selber benötigten Stroms produziert werden. Hierzu könne man Berching beglückwünschen und auch zu der Wertschöpfung, die dadurch entstehe. Er selber stehe vor dem Problem aufgrund hoher Naturschutzauflagen, dass seine Gemeinde nur ein Prozent Strom aus Windkraft produzieren könne. Seine Stadt bemühe sich seit zwei Jahren den Flächennutzungsplan zu ändern. Eisenreich machte deutlich, dass nach vorherrschender Ansicht im Stadtrat zehn Windräder die Obergrenze seien, im Sinne der Anwohner, die dem Lärm ausgesetzt seien. Nicht unbemerkt blieb dem Vorsitzenden von Cittaslow die Besonderheit der Großgemeinde Berching, nämlich die 42 Ortsteile. Wie Eisenreich damit umgehe, wollte Leibinger wissen, wie es ihm gelinge, alle Ansprüche zu befriedigen und wie die Einwohner verteilt seien. „Du musst ein großer Mediator sein“, sagte er zu Eisenreich.

Eisenreich antwortete, dass etwa 3000 Einwohner in der Stadt und 6000 auf den Dörfern leben. Es gebe im Stadtrat zwar Diskussionen, aber bisher sei er gut damit zurecht gekommen. Es werden weder die Stadt noch die Ortsteile bevorzugt. „Das ist machbar, wenn auch nicht immer einfach“, sagte Eisenreich.

Auch das Thema Breitbandversorgung in 42 Ortsteilen wurde von den Bürgermeistern aufgegriffen. Eisenreich nannte dies eine Mammutaufgabe und gleichzeitig ein Glück, dass Albert Füracker als Staatssekretär diese Aufgabe bekommen habe. Berching bekomme 920000 Euro Förderung plus 50000 Euro für interkommunale Zusammenarbeit. Zurzeit sei man in der Angebotsprüfung. „Bis 2018 werden aber nicht alle Ortsteile versorgt werden“, sagte er.

Im Verlaufe der Tagung teilten sich die Teilnehmer in Touristiker und Cittaslow. Sie machten sich kundig über internationale Aktivitäten und tauschten aktuelle Projektideen aus. Auch die Organisation der Slowfood-Messe sowie Berichte aus den Mitglieder Städten standen an. Einig waren sich die Tagungsteilnehmer, dass Cittaslow besser bekanntwerden soll.

    1. "köstlich und kostbar" - Aktionstag in Bischofsheim a.d. Rhön am 12. Oktober 2014
    2. Cittaslow-Tag in Hersbruck am Samstag, 27. September 2014
    3. Die deutsche Delegation bei der Generalversammlung 2014 zu Gast in Holland
    4. Entschleunigung bleibt wichtiges Thema